56. Generalversammlung

Sonntag, 14. März 2004, 17.30 Uhr im Sportheim SVE

 

Erstmals Ehrenmitglieder

Jahreshauptversammlung des Sportvereins Essel

Das Sportheim des SV Essel war bis auf den letzten Platz gefüllt, fast 60 Mitglieder waren der Einladung zur Jahreshauptversammlung gefolgt.
Die Anwesenden gedachten in einer Schweigeminute der Verstorbenen Adolf Söhnholz und Helmut Heins. Beide waren als Gründungsmitglieder von Anfang an dabei. Von einem Teil sportlicher Ergebnisse abgesehen, konnte Vorsitzender W. Reckewerth von einem ereignisreichen und erfolgreichem Jahr berichten. Die Anzahl der Mitglieder ist noch einmal gestiegen, mehr als ein Drittel von ihnen sind Kinder und Jugendliche. Es zahlt sich aus, dass der einst ausschließlich fußballorientierte Verein sein sportliches Angebot erweitert  und heute für fast alle Altersgruppen etwas im Programm hat. Zukünftig soll dazu noch Nordic Walking aufgenommen werden.
Sehr positiv beurteilt der Verein die gemeinsame Jugendarbeit in der Spielgemeinschaft Leinetal und das Engagement der Esseler Betreuer, die mit ihren Mannschaften zu den führenden im Kreis gehören.
Die Mutter-/Kind-Gruppe hat nach einer kurzen Zwangspause  regen Zulauf und auch die Ballspielgruppe der Jüngsten, neuerdings in Zusammenarbeit mit dem Sportverein SVN Buchholz, weist eine positive Tendenz auf.
Der Verein stellt erstmals vier Schiedsrichter und hat vier lizenzierte Übungsleiter für Fußball und Breitensport. Alle Termine auf Gemeinde- und Kreisebene wurden wahr genommen, mehrere Sportkameraden wurden auf Kreisebene für ihre Vereinsarbeit geehrt. Das Ehrenamt spielt im Sportverein eine große Rolle. Reckewerth, selbst mehr als 25 jahre Vorsitzender des Vereins, informierte, dass drei Kameraden des geschäftsführenden Vorstandes mehr als 104 Jahre Vorstandsarbeit geleistet haben und dass R. Brünn als Kassierer nunmehr 31 Jahre allein dieses Amt inne hat.
Ein herausragendes Ereignis war zweifellos der aufgestellte Weltrekord der Boulesparte, der neben großem Interesse in der Heimatpresse auch einen Beitrag im Fernsehen erhalten hat.
Die Betreuer berichteten über ausreichend große Kader ihrer Fußballmannschaften und sehen auch wegen der guten Arbeit des Jugendleiters, V. Joss und seiner Betreuer zuversichtlich in die Zukunft. Der Jugendleiter gab einen Überblick über das Fußballgeschehen in der Jugendspielgemeinschaft, in der annähernd 250 Kinder und Jugendliche aktiv sind, davon allein mehr als 40 mit Esseler Pass.
Hans-Werner Gödecke, langjähriger Schriftführer, hatte aus privaten Gründen seinen Posten zur Verfügung gestellt. Ihm wurde als Zeichen des Dankes ein Geschenk und eine Urkunde überreicht. Die Versammlung bestätigte einstimmig die kommissarische Übertragung seiner bisherigen Funktion auf Monika Pralle zunächst bis zur Vorstandswahl im kommenden Jahr.
Kassierer R. Brünn berichtete über ein gutes Geschäftsjahr, das aufgrund sparsamen Wirtschaftens und durch die Unterstützung einiger Sponsoren einen Überschuß aufweist. Die Prüfung durch das Finanzamt war ohne Beanstandungen, dem Verein wurde auch weiterhin Gemeinnützigkeit bescheinigt.
Der Verein wird auch zukünftig seinen aktiven Beitrag zum Geschehen der Esseler Dorfgemeinschaft leisten. Die gestiegene Anzahl der Jugend- und Herrenmannschaften macht einen Erweiterungsbau des Kabinentraktes noch in diesem Jahr erforderlich. Die beantragte Baumaßnahme wird in Eigenleistung verrichtet.

Erstmals in der Vereinsgeschichte hat der SV Essel Mitglieder zu Ehrenmitglieder ernannt. Es sind Gerhard Hoffmeister, Friedel Lücke, Helmut Tegtmeier und Friedel Bäßmann. Diese Sportkameraden haben 1948 den Verein mit gegründet und haben ihm seither, früher aktiv, später als Förderer, die Treue gehalten.

Die Ehrenmitgliedern Friedel Bäßmann, Gerrhard Hoffmeister und Friedel Lücke,
Helmut Tegtmeier fehlt auf den Bild krankheitsbedingt.

Reckewerth forderte die Mitglieder auf, sowohl für den sportlichen Bereich als auch in Hinblick auf die anstehende Baumaßnahme die gute Kameradschaft Esseler Sportler untereinander auch weiterhin zu pflegen.

     

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